Premiere Miitteilung: LG Hamburg verbietet bundesweit patchbare Receiver
Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 12:47
Hallo zusammen,
ich habe soeben folgende Medienmitteilung von Premiere bekommen :
++++++++++++++++++++ Beginn
Medienmitteilung
Premiere: Landgericht Hamburg verbietet bundesweit patchbare Hacker-
Receiver
Einstweilige Verfügung gegen Receiver-Importeur Zehnder GmbH
Vertriebswege bis zum Endkunden werden verfolgt: Premiere geht gegen alle
beteiligten Personen vor
Seger: Strafrecht konsequent ausnutzen / empfindliche Schadensersatzansprüche
München, 05. Mai 2008. Großer Erfolg für Premiere im Kampf gegen den kriminellorganisierten
Rechte-Diebstahl: Vor dem Landgericht Hamburg hat der Münchner Premium-
Sender eine Einstweilige Verfügung gegen einen Importeur von sogenannten patchbaren
Free-To-Air-Receivern erwirkt. Dem Importeur Zehnder ist es ab sofort unter Androhung
eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder einer Ordnungshaft von bis
zu sechs Monaten
verboten, Digitalreceiver, deren Firmware (Betriebssoftware) einen sog. Emulator enthält,
der das Vorhandensein einer Smartcard simuliert, und die dadurch zusammen mit einer
verfügbaren Software die Umgehung des Zugangskontrollsystems der Antragstellerin
ermöglichen, herzustellen, einzuführen, zu verbreiten, zu verkaufen, zu gewerblichen
Zwecken zu besitzen und/oder deren Absatz zu fördern (Ziffer I. der Einstweiligen
Verfügung).
Gleichzeitig ordnete das Landgericht Hamburg an, dass die Zehnder GmbH
sämtliche in ihrem Besitz befindlichen, unter Ziffer I. bezeichneten Receiver, zur
Sicherstellung und Verwahrung an den zuständigen Gerichtsvollzieher herauszugeben
habe.
Vertriebswege vom Importeur bis zum Endkunden werden verfolgt
In den beanstandeten Receivern waren, wie EDV-Spezialisten von Premiere herausfanden,
eindeutige Vorrüstungen implementiert, um das Angebot von Premiere ohne Abo und
damit illegal empfangen zu können. Premiere lässt nun sämtliche Vertriebswege des
Importeurs bis zum Endkunden verfolgen, um die illegale Nutzung dieser Geräte zu
unterbinden und gegen alle beteiligten Personen, die diese Receiver ver- oder gekauft
haben, juristisch vorzugehen.
Medienmitteilung
Premiere wird dabei auch durch die Rechtssprechung des Landgerichts Hamburg
unterstützt. So haben die Richter in dem Urteil den Importeur angewiesen
unverzüglich Auskunft zu erteilen, über die Herkunft und den Vertriebsweg der unter
Ziffer I. bezeichneten Receiver sowie deren Betriebssoftware, insbesondere über Namen
und Anschriften der Hersteller, der Lieferanten und anderer Vorbesitzer, der gewerblichen
Abnehmer sowie über die Menge der hergestellten, ausgelieferten, erhaltenen oder
bestellten Receiver.
Umfassende Schadensersatzklage gegen alle beteiligten Personen
Gleichzeitig bereitet Premiere eine umfassende Klage auf Schadensersatz vor gegen den
Importeur Zehnder und gegen alle an diesem Handel beteiligten Personen. Hans Seger,
Programm- und Technik-Vorstand von Premiere: Die Entscheidung des Landgerichts
Hamburg ist für uns ein wichtiger Etappensieg im Kampf gegen den kriminell-organisierten
Rechte-Diebstahl. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen und solche
Straftaten weiterhin konsequent und mit allen juristischen Mitteln verfolgen. Dabei nutzen
wir nicht nur alle Möglichkeiten des Strafrechts aus, sondern wir werden all jene, die sich
damit auf Kosten anderer bereichern wollen, zusätzlich noch mit empfindlichen
Schadensersatzansprüchen zur Rechenschaft ziehen. Im Interesse unserer ehrlichen
Abonnenten werden wir außerdem auch die Käufer dieser Receiver strafrechtlich zur
Verantwortung ziehen. Die illegale Nutzung des Premiere Programms ist kein
Kavaliersdelikt.
Seit dem Weihnachtsgeschäft 2007 sind sogenannte patchbare Free-To-Air-Receiver, die
hauptsächlich in Asien hergestellt werden, massenhaft nach Deutschland eingeführt
worden. Dabei haben Importeure wohlwissend in Kauf genommen, dass in den Geräten
bewusst Vorrichtungen vorinstalliert waren, mit deren Hilfe man das Sicherheitssystem
von Premiere umgehen konnte. Für Premiere hat dieses illegale Geschäft gravierende
Folgen. So wurde der Zuwachs an Abonnenten seit dem Weihnachtsgeschäft 2007 stark
gebremst. Gleichzeitig musste das Münchner Unternehmen ein Sparpaket in zweistelliger
Millionenhöhe auflegen, um die Ausfälle zu kompensieren. Aber auch für die seriöse
Receiver-Industrie, die dem allgemeinen Rechtskodex folgt und Piraterie nicht unterstützt,
hat die illegale Konkurrenz negative Auswirkungen, die nicht nur empfindliche
Umsatzeinbußen bedeuten, sondern möglicherweise auch den Abbau von Arbeitsplätzen.
Medienmitteilung
Im Kampf gegen den kriminell-organisierten Rechte-Diebstahl nutzt Premiere nicht nur alle
juristischen Möglichkeiten, sondern geht auch technisch gegen den illegalen Empfang vor.
So hat der Münchner Abo-Sender bereits angekündigt, ab dem 2. Quartal 2008 zwei neue
Verschlüsselungssysteme einzuführen, die die beiden Weltmarktführer NDS und
Nagravision liefern.
Der besondere Clou: Die Schließung der Sicherheitslücke wird von Premiere aus zentral per
automatischem Software-Download ausgeführt und ist damit so bequem wie nur möglich
für alle Abonnenten. Das Wichtigste: Kein Receiver muss in dieser Phase umgetauscht
werden. Bis zum Ende des 3. Quartals erhält jeder Kunde, der einen Premiere geeigneten
Receiver besitzt, eine neue Smartcard, die er gegen die alte Karte in seinem Gerät
austauscht. Fertig!
Hans Seger: In Kürze wird es wieder so sein, dass ausschließlich ehrliche Kunden das
Programm von Premiere exklusiv genießen können. Wir haben alle Voraussetzungen
geschaffen, um dem kriminell-organisierten Rechte-Diebstahl das Handwerk zu legen. Mit
den neuen Verschlüsselungssystemen werden alle illegalen Receiver nicht mehr
funktionieren. Wer also so ein Gerät besitzt, macht sich nicht nur strafbar, sondern er hat
sein Geld zum Fenster rausgeworfen.
Diese Meldung ist im Internet unter info.premiere.de abrufbar.
Für Rückfragen von Journalisten:
Torsten Fricke Michael Jachan
Unternehmenssprecher Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 89/99 58-63 50 Tel.: +49 89/99 58-63 52
torsten.fricke@premiere.de michael.jachan@premiere.de
Für Rückfragen von Investoren und Analysten:
Christine Scheil Susan Eckenberg
Leitung Investor Relations Senior Manager Investor Relations
Tel.:+49 89/99 58-10 10 Tel.:+49 89/99 58-10 11
christine.scheil@premiere.de susan.eckenberg@premiere.de
+++++++++++++++++++++++++ Ende
JoFu
ich habe soeben folgende Medienmitteilung von Premiere bekommen :
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Medienmitteilung
Premiere: Landgericht Hamburg verbietet bundesweit patchbare Hacker-
Receiver
Einstweilige Verfügung gegen Receiver-Importeur Zehnder GmbH
Vertriebswege bis zum Endkunden werden verfolgt: Premiere geht gegen alle
beteiligten Personen vor
Seger: Strafrecht konsequent ausnutzen / empfindliche Schadensersatzansprüche
München, 05. Mai 2008. Großer Erfolg für Premiere im Kampf gegen den kriminellorganisierten
Rechte-Diebstahl: Vor dem Landgericht Hamburg hat der Münchner Premium-
Sender eine Einstweilige Verfügung gegen einen Importeur von sogenannten patchbaren
Free-To-Air-Receivern erwirkt. Dem Importeur Zehnder ist es ab sofort unter Androhung
eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder einer Ordnungshaft von bis
zu sechs Monaten
verboten, Digitalreceiver, deren Firmware (Betriebssoftware) einen sog. Emulator enthält,
der das Vorhandensein einer Smartcard simuliert, und die dadurch zusammen mit einer
verfügbaren Software die Umgehung des Zugangskontrollsystems der Antragstellerin
ermöglichen, herzustellen, einzuführen, zu verbreiten, zu verkaufen, zu gewerblichen
Zwecken zu besitzen und/oder deren Absatz zu fördern (Ziffer I. der Einstweiligen
Verfügung).
Gleichzeitig ordnete das Landgericht Hamburg an, dass die Zehnder GmbH
sämtliche in ihrem Besitz befindlichen, unter Ziffer I. bezeichneten Receiver, zur
Sicherstellung und Verwahrung an den zuständigen Gerichtsvollzieher herauszugeben
habe.
Vertriebswege vom Importeur bis zum Endkunden werden verfolgt
In den beanstandeten Receivern waren, wie EDV-Spezialisten von Premiere herausfanden,
eindeutige Vorrüstungen implementiert, um das Angebot von Premiere ohne Abo und
damit illegal empfangen zu können. Premiere lässt nun sämtliche Vertriebswege des
Importeurs bis zum Endkunden verfolgen, um die illegale Nutzung dieser Geräte zu
unterbinden und gegen alle beteiligten Personen, die diese Receiver ver- oder gekauft
haben, juristisch vorzugehen.
Medienmitteilung
Premiere wird dabei auch durch die Rechtssprechung des Landgerichts Hamburg
unterstützt. So haben die Richter in dem Urteil den Importeur angewiesen
unverzüglich Auskunft zu erteilen, über die Herkunft und den Vertriebsweg der unter
Ziffer I. bezeichneten Receiver sowie deren Betriebssoftware, insbesondere über Namen
und Anschriften der Hersteller, der Lieferanten und anderer Vorbesitzer, der gewerblichen
Abnehmer sowie über die Menge der hergestellten, ausgelieferten, erhaltenen oder
bestellten Receiver.
Umfassende Schadensersatzklage gegen alle beteiligten Personen
Gleichzeitig bereitet Premiere eine umfassende Klage auf Schadensersatz vor gegen den
Importeur Zehnder und gegen alle an diesem Handel beteiligten Personen. Hans Seger,
Programm- und Technik-Vorstand von Premiere: Die Entscheidung des Landgerichts
Hamburg ist für uns ein wichtiger Etappensieg im Kampf gegen den kriminell-organisierten
Rechte-Diebstahl. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen und solche
Straftaten weiterhin konsequent und mit allen juristischen Mitteln verfolgen. Dabei nutzen
wir nicht nur alle Möglichkeiten des Strafrechts aus, sondern wir werden all jene, die sich
damit auf Kosten anderer bereichern wollen, zusätzlich noch mit empfindlichen
Schadensersatzansprüchen zur Rechenschaft ziehen. Im Interesse unserer ehrlichen
Abonnenten werden wir außerdem auch die Käufer dieser Receiver strafrechtlich zur
Verantwortung ziehen. Die illegale Nutzung des Premiere Programms ist kein
Kavaliersdelikt.
Seit dem Weihnachtsgeschäft 2007 sind sogenannte patchbare Free-To-Air-Receiver, die
hauptsächlich in Asien hergestellt werden, massenhaft nach Deutschland eingeführt
worden. Dabei haben Importeure wohlwissend in Kauf genommen, dass in den Geräten
bewusst Vorrichtungen vorinstalliert waren, mit deren Hilfe man das Sicherheitssystem
von Premiere umgehen konnte. Für Premiere hat dieses illegale Geschäft gravierende
Folgen. So wurde der Zuwachs an Abonnenten seit dem Weihnachtsgeschäft 2007 stark
gebremst. Gleichzeitig musste das Münchner Unternehmen ein Sparpaket in zweistelliger
Millionenhöhe auflegen, um die Ausfälle zu kompensieren. Aber auch für die seriöse
Receiver-Industrie, die dem allgemeinen Rechtskodex folgt und Piraterie nicht unterstützt,
hat die illegale Konkurrenz negative Auswirkungen, die nicht nur empfindliche
Umsatzeinbußen bedeuten, sondern möglicherweise auch den Abbau von Arbeitsplätzen.
Medienmitteilung
Im Kampf gegen den kriminell-organisierten Rechte-Diebstahl nutzt Premiere nicht nur alle
juristischen Möglichkeiten, sondern geht auch technisch gegen den illegalen Empfang vor.
So hat der Münchner Abo-Sender bereits angekündigt, ab dem 2. Quartal 2008 zwei neue
Verschlüsselungssysteme einzuführen, die die beiden Weltmarktführer NDS und
Nagravision liefern.
Der besondere Clou: Die Schließung der Sicherheitslücke wird von Premiere aus zentral per
automatischem Software-Download ausgeführt und ist damit so bequem wie nur möglich
für alle Abonnenten. Das Wichtigste: Kein Receiver muss in dieser Phase umgetauscht
werden. Bis zum Ende des 3. Quartals erhält jeder Kunde, der einen Premiere geeigneten
Receiver besitzt, eine neue Smartcard, die er gegen die alte Karte in seinem Gerät
austauscht. Fertig!
Hans Seger: In Kürze wird es wieder so sein, dass ausschließlich ehrliche Kunden das
Programm von Premiere exklusiv genießen können. Wir haben alle Voraussetzungen
geschaffen, um dem kriminell-organisierten Rechte-Diebstahl das Handwerk zu legen. Mit
den neuen Verschlüsselungssystemen werden alle illegalen Receiver nicht mehr
funktionieren. Wer also so ein Gerät besitzt, macht sich nicht nur strafbar, sondern er hat
sein Geld zum Fenster rausgeworfen.
Diese Meldung ist im Internet unter info.premiere.de abrufbar.
Für Rückfragen von Journalisten:
Torsten Fricke Michael Jachan
Unternehmenssprecher Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 89/99 58-63 50 Tel.: +49 89/99 58-63 52
torsten.fricke@premiere.de michael.jachan@premiere.de
Für Rückfragen von Investoren und Analysten:
Christine Scheil Susan Eckenberg
Leitung Investor Relations Senior Manager Investor Relations
Tel.:+49 89/99 58-10 10 Tel.:+49 89/99 58-10 11
christine.scheil@premiere.de susan.eckenberg@premiere.de
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JoFu