Funktionierende und nicht funktionierende IDE->SATA Konverter

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dbrepairman
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#101

Beitrag von dbrepairman » Do 30. Dez 2010, 22:43

[quote="mikuku"]Mit dem Festplattenkabel gab es ein paar Bastelminuten, aber letztendlich habe ich das alte Kabel verwendet und nur die Zugentlastung der Stecker enfernt.[/quote]
Ich würde das gerne genau so machen - aber wie um Himmelswillen kriegt man die Zugentlastung ab? Das verflixte Ding rührt sich kein Gramm. Gibt's da 'nen Trick?

Gruß
dbrepairman

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#102

Beitrag von mco » Do 6. Jan 2011, 15:30

Einen Gruß im neuen Jahr an die Board-Teilnehmer!

Die Frage von dbrepairman würde mich auch interessieren, da ich mit dieser Aktion ungerne das Kabel "himmeln" würde.

Gruß Michael

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#103

Beitrag von mvordeme » Sa 8. Jan 2011, 02:33

Ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht. Die Dinger sind irgendwie ineinander gesteckt. Ich meine, ich hätte einen kleinen Schraubenzieher benutzt, um die Plastikteile wieder zurück über die Rasten zu heben.
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#104

Beitrag von mco » Mo 10. Jan 2011, 11:07

Ääääh ja, da ich keinen Ansatz für ein Aushebeln habe erkennen können, habe ich jeweils den Querbügel über dem Kabel letzlich mit einem kleinen Seitenschneider abgeknipst ... das hat natürlich den Nachteil, dass es unumkehrbar ist (:-(((

Gruß
Michael

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#105

Beitrag von kleiner-dicker » Di 18. Jan 2011, 08:02

wie wichtig ist der Ferrit-Kern am IDE-Kabel, wenn man das Kabel ohne diesen betreiben möchte?
Zuletzt geändert von kleiner-dicker am Di 18. Jan 2011, 21:36, insgesamt 1-mal geändert.

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#106

Beitrag von mvordeme » Mi 19. Jan 2011, 00:08

[post=657753]Das hier[/post] ist der beste Beitrag zu dem Thema, den ich kenne. Ich muss allerdings sagen, dass bei meinem Topf trotz Ferritkern auf dem verlängerten Kabel die Verbindung nicht mehr so stabil ist.
Zuletzt geändert von mvordeme am Mi 19. Jan 2011, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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#107

Beitrag von wolfbartels » Mi 19. Jan 2011, 14:37

Ich habe vorher nicht in diesem Forum nachgeschaut und mir auf Verdacht einen IDE zu SATA Adapter gekauft, um eine 1TB-SATA-Platte in den Topfield 5500-PVR einzubauen.

Der Adapter ist LogiLink (AD0008) - 2-in-1 Adapter (S-ATA <-> IDE), kostet ca. 7€ plus Versand über Amazon.

Für den Einbau habe ich eine alte IDE-Verlängerung auf ca. 1 cm gekürzt, um den Adapter waagrecht unter der Platte unterbringen zu können. Für die Versorgungsspannung des Adapters habe ich das rote Kabel (5V) der Festplattenstromversorgung angezapft.

Alles funktioniert einwandfrei.

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#108

Beitrag von lambdaoe » Di 25. Jan 2011, 14:13

Als kleines Dankeschön an die Gemeinde und als Erleichterung für zukünftige Suchende, ein Beitrag mit meinen Erfahrungen:

Einkauf
Bei Conrad bestellt:
  • 974497-62 SATA-IDE Converter
  • 411641-62 SAMSUNG 1 TB Sata HD (lt. Beschreibungen auch für PVR geeignet)
weiters
  • ein ca. 5 cm langes 40 poliges Flachbandkabel
  • einen 40 poligen Pfostenstecker und
  • einen 40 poligen Pfostenbuchse (zum verpressen)
Vorbereitung
Wichtig: (weil selber erst beim Einbau draufgekommen)
der IDE Stecker vom Board ist beim 5500 relativ mittig, während die Stifte des Adapters eher rechts stehen (siehe Bild), und damit definitiv zu kurz sind um bis zu den Stiften des Adapters zu reichen.


Anfertigen eines Verlängerungs- und Versatzkabel (Siehe Bild).
Wichtig: beim verpressen auf die Stellung achten, andernfalls kann man die Stecker nicht aufstecken weil das Kabel im Weg ist!

Das Verpressen der Stecker auf das Kabel am besten mit einem Schraubstock. Dabei weiche Backen verwenden (Alu-backen(aufsatz). Die Backen sollten auch parallel zu einander stehen.

Danach die Litzen des Flachbandkabels mit einem Messer voneinander trennen. Ein stumpfes Messer verhindert eine Beschädigung der Isolierung, weil die Verbindung mehr durchgedrückt als geschnitten wird. Es geht aber auch mit einem scharfen Messer bei entsprechender Vorsicht. Durch das trennen der Litzen lassen sich die Stecker parallel zueinander versetzen.

Zusammenbau
  1. Y-Kabel am Adapter aufstecken
  2. Adapter auf die Platte aufstecken
  3. Verlängerung an das IDE-Kabel anstecken
  4. Platte einbauen
  5. IDE-Kabel an Adapter anstecken
  6. Y-Kabel an die Plattenversorgung anstecken
Inbetriebnahme (Meine Erfahrungen, aus dem Gedächtnis geschrieben)
  1. Geräte einstecken (es gibt ja keinen Schalter)
  2. Platte läuft erst mit einer Verzögerung hoch und es dauerte eine gewisse Zeit bis die Platte erkannt wurde
  3. Platte formatieren, dauert wenige Sekunden (das kann allerdings keine komplette Formatierung sein, bestenfalls die Initialisierung des directories)
Was mir aufgefallen ist, ist, das der Topf nach einem erneuten Stromlosmachen des Gerätes die Platte nicht sofort erkennt:
Lösung: Erst nach einem aus- und ein-schalten des Gerätes ist die Platte wieder verfügbar (reproduzierbar). Danach gibt es dieses Problem nicht mehr.
ich vermute das die SW die Platte im 1. Schritt erkennt und dies im Speicher ablegt, aber erst nach einem Restart diese dann ansprechen kann.

Läuft nun alles seit ca. einigen Tagen anstandslos. Manchmal gibt es zwar leichte Bildfehler, allerdings kann ich die Ursache noch nicht eindeutig zuordnen.
Mögliche Gründe:
  • die Kabel (wie bereits mehrfach in diesem Forum beschrieben)
  • die Platte weil nachformatiert wird, den die initiale Formatierung ist m.E. viel zu kurz (siehe oben) und vielleicht wird dann eben ein Bereich formatiert worauf der Prozessor nicht nachkommt, aber
  • nicht auszuschliessen ist auch ein Flieger zwischen Sat und Antenne (es zieht eine Luftstrasse bei mir durch)
Nun vielleicht hilft es ja jemanden.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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#109

Beitrag von mvordeme » Mi 26. Jan 2011, 02:19

Formatieren geht schnell. Ich habe auf dem PC ein Tool, das formatiert eine 500-GB-Platte in 2 Sekunden mit FAT 32. Ich denke, dass die Bildfehler vom zu langen Kabel kommen.
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#110

Beitrag von lambdaoe » Mi 26. Jan 2011, 12:00

[quote="mvordeme"]Formatieren geht schnell. Ich habe auf dem PC ein Tool, das formatiert eine 500-GB-Platte in 2 Sekunden mit FAT 32. Ich denke, dass die Bildfehler vom zu langen Kabel kommen.[/quote]

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies der Grund ist.
Habe heute festgestellt, dass der Fehler scheinbar nur beim Abspielen auftritt (nach Rückspulen war im zweiten Durchlauf kein Fehler mehr!)

Blöde Frage:
hat es schon jemand probiert den Adapter mit einem kurzen IDE-Kabel anzuschließen und die Verbindung vom Adapter zur Platte mit einem SATA-Kabel zu machen? Mit welchem Erfolg?

Die Frage vom zu langen Kabel ist ja auch: ist es ein Laufzeit/Treiberproblem oder eine Einstreuung?

Das mit dem Formatieren kann dann nur das Einrichten der Verzeichnisse sein. Ansonsten müssten alle Sektoren geschrieben (und gelesen) werden, und das dauert definitiv länger als 2 sek.

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#111

Beitrag von mvordeme » Mi 26. Jan 2011, 12:10

Es gibt sogar Adapter, bei denen es nur so geht. Anscheinend löst das das Problem der beschränkten Kabellänge. Man kann das SATA-Kabel sogar herausführen.

Und ja, der Topf macht nur eine Schnellformatierung.
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#112

Beitrag von hagge » Do 27. Jan 2011, 12:27

lambdaoe hat geschrieben:
Platte formatieren, dauert wenige Sekunden (das kann allerdings keine komplette Formatierung sein, bestenfalls die Initialisierung des directories)

Richtig. Mehr braucht es auch nicht. Auch am PC nicht. Denn die Platte verwaltet die Qualität der Sektoren selbst und schiebt defekte Sektoren von selbst aufs Altenteil. Es ist also heutzutage nicht mehr notwendig, eine langsame Formatierung durchzuführen, wo die Platte einmal komplett beschrieben wird. Das dauert ja auch Stunden.

Viel mehr bringt es, später mal einen der platteninternen SMART-Tests aufzurufen. Da gibt es üblicherweise einen kurzen Test, der ca. 2 Minuten dauert und einen langen Test, der etwa 2 Stunden dauert. Das Interessante ist hierbei, dass die Platte diese Tests nebenher, also im laufenden Betrieb, macht. Immer wenn sie sonst nichts zu tun hat, testet sie weiter. Beim langen Test wird ebenfalls jeder Sektor gelesen und wieder geschrieben. Und wenn es irgendwelche Leseschwierigkeiten gibt, wird der Sektor ausgemustert und einer der Reservesektoren auf der Platte dafür eingesetzt. Das Ergebnis kann man dann aus den SMART-Daten auslesen, z.B. mit den smartmontools (unter Linux und Windows verfügbar).

Heute sollte man diese Sachen also der Platte selbst überlassen. Das Betriebssystem *kann* hier gar keine verlässliche Analyse mehr machen, weil es an diese Daten gar nicht mehr rankommt. Insofern reicht eine kurze Formatierung auch komplett aus.

Ein langsames Formatieren kann trotzdem noch Sinn machen, meist dann, wenn man den alten Inhalt komplett löschen will. Jedoch sollte man sich dann auch besser auf ein entsprechendes Tool verlassen, wer weiß, was bei der Formatierung z.B. in Windows wirklich alles überschrieben wird?
Was mir aufgefallen ist, ist, das der Topf nach einem erneuten Stromlosmachen des Gerätes die Platte nicht sofort erkennt:
Lösung: Erst nach einem aus- und ein-schalten des Gerätes ist die Platte wieder verfügbar (reproduzierbar). Danach gibt es dieses Problem nicht mehr.
ich vermute das die SW die Platte im 1. Schritt erkennt und dies im Speicher ablegt, aber erst nach einem Restart diese dann ansprechen kann.
Nein, das liegt alleine an der Platte. Die heutigen großen Platten, üblicherweise 1,5 und 2TB, haben mehr Scheiben intern als die kleineren (500GB und 1TB). Das heißt der Plattenstapel ist schwerer und braucht darum länger zum Anlaufen. Dazu kommt, dass die Platten heute deutlich sparsamer im Stromverbrauch sind, was sich ebenfalls in einer Verlängerung der Startzeit niederschlägt, bis der auf sparsam getrimmte Motor die Platte beschleunigt hat. Hier sind also gerade die leisen und eigentlich langsam drehenden 5400er bzw. 5900er-Platten betroffen, weil hier besonders auf den geringen Stromverbrauch und das leise Laufgeräusch geachtet wurde.

Eine heutige Platte liest aber ihre eigene Software von der Platte runter. Und da die Köpfe erst ab einer bestimmten Drehzahl ausgeparkt und über die Plattenoberfläche gebracht werden können (sie schweben ja sozusagen auf einem ganz dünnen Luftpolster, das sich erst bei einer gewissen Drehzahl ergibt), kann die Platte also noch gar keine Daten liefern, bevor sie auf Drehzahl ist. Das alles hat zur Folge, dass es sein kann, dass PCs und andere Geräte dann schon einen Timeout liefern und die Platte nicht erkennen. Ein aktuelles PC-BIOS hat dazu immer einen einstellbaren Timeout-Wert, aber bei älteren PCs kann das durchaus ein Problem sein, so dass man z.B. den langsamen Speichertest (POST) beim Start aktivieren muss, da sonst das BIOS sozusagen zu schnell startet, bevor sich die Platte meldet.

So wird es beim Topf nun eben auch sein. Das Aus- und Wiedereinschalten wird hingegen so schnell passieren, dass die Platte ihre Drehzahl noch nicht nennenswert verloren hat. Das heißt beim zweiten Einschalten ist die Platte schon auf Touren und meldet sich dann entsprechend rechtzeitig.

Wie kann man das verhindern? Zum Beispiel indem man sich informiert, wie die Platte intern aufgebaut ist. Seagate hat solche Informationen immer in den Datenblättern der Platten, die man sich auf der Webseite herunterladen kann.

Bei 500GB sollte es heutzutage keine Probleme geben, bei 1TB eigentlich auch nicht, insofern wundert mich das ein bisschen. Vielleicht hast Du ein etwas älteres Modell erwischt? Ist es noch eine Spinpoint F2? Aktuell ist glaube ich F4. Ich habe kürzlich eine Seagate 500GB-Platte gekauft, die war auch deutlich dünner als ein früheres Modell. Auch definitiv ein Hinweis, dass da nur noch eine einzige Scheibe drin werkelt. Und ja, sie ist sehr flott beim Start. So könnte es bei Dir auch sein, dass Du noch ein älteres 1TB-Modell mit drei oder gar vier Scheiben hast.

Viele Grüße,

Hagge
Zuletzt geändert von hagge am Do 27. Jan 2011, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.

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#113

Beitrag von lambdaoe » Do 27. Jan 2011, 15:48

Erst mal Danke für die Infos über die Formatierung.

[quote="hagge"]
Nein, das liegt alleine an der Platte. Die heutigen großen Platten, üblicherweise 1,5 und 2TB, haben mehr Scheiben intern als die kleineren (500GB und 1TB). Das heißt der Plattenstapel ist schwerer und braucht darum länger zum Anlaufen. ....[/quote]


Das mit dem Hochlaufen ist aber doch anders gewesen.
Es gib hier nicht um einige Sekunden(bruchteile). Es hat ca. 20-30 Sek gedauert. Außerdem ist sie erst mal langsam (niedriegere Touren) angelaufen und hat dann erst hochgedreht.
Jetzt läuft die Platte (wie die alte) nach ca. 1/2 - 1 sek hoch, Ganz normal wie bisher.

Da ich glaube mich zu erinnern, dass jemand anders eine ähnliche Situation gehabt hat, wollte ich nur darauf hinweisen, dass man dem System vielleicht ein bischen Zeit geben sollte.
Vielleicht lag es aber auch an der absolut nagelneuen Platte. Hab dies aber sonst noch nie beobachtet.

Beste Grüsse,
Kurt

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#114

Beitrag von hagge » Fr 28. Jan 2011, 12:12

lambdaoe hat geschrieben:Das mit dem Hochlaufen ist aber doch anders gewesen.
Es gib hier nicht um einige Sekunden(bruchteile). Es hat ca. 20-30 Sek gedauert.

Das ist es, was ich meine. Die stromsparenden Platten können durchaus bis zu 10 Sekunden und mehr brauchen, bis sie sich melden. Da sind viele PC-BIOSe schon durch die Plattenerkennung durch, speziell die älteren ohne einstellbaren Timeout/Delay. Und so hätte das ja auch beim Topf sein können.
Außerdem ist sie erst mal langsam (niedriegere Touren) angelaufen und hat dann erst hochgedreht.
Wenn Du das hörst, ist es aber keine leise Platte. Die Platten, die ich meine, da hört man so was nicht mehr, wie z.B. aus der Seagate 5900.11er-Reihe.
Jetzt läuft die Platte (wie die alte) nach ca. 1/2 - 1 sek hoch, Ganz normal wie bisher.
OK, das hatte ich dann missverstanden. Ich dachte, dass Du nun immer den Topf zweimal einschalten musst, da erst beim zweiten Mal die Platte erkannt wird.

Gruß,

Hagge

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#115

Beitrag von mars » Fr 28. Jan 2011, 13:56

Ich bitte um Freischaltung der Bilder vom Beitrag 108.

Gruß mars

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#116

Beitrag von lambdaoe » Fr 28. Jan 2011, 14:40

Was müsste ich da tun ? Oder geht das an die Administratoren?

Gruss,
Kurt

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#117

Beitrag von JayTee » Fr 28. Jan 2011, 15:03

Wenns sehr lange dauert, bei dem Beitrag mal auf den "Melden"-Button (der links mit dem Ausrufezeichen) drücken. ;)

Hab ich in dem Fall aber gerade schon getan.
Gruß Jörg :wink:

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#118

Beitrag von ramibi » Fr 28. Jan 2011, 15:05

... und es hat auch nicht lange gedauert - oder :D
einen lieben Gruss von ramibi

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#119

Beitrag von JayTee » Fr 28. Jan 2011, 15:06

Nö, hab ich beim schnellsten Forum der Welt auch nicht anders erwartet, danke. :D
Gruß Jörg :wink:

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#120

Beitrag von Killefit » Mi 2. Feb 2011, 21:02

Moin moin,
ich bin hier am Verzweifeln!
Hab' nen TF4000PVR und wollte die Platte gegen eine 2,5" SATA austauschen.
Ich hab' zuerst einen NoName Adapter mit JMC Chip ausprobiert. Platte wurde erkannt und formatiert, aber bei der Wiedergabe gab's Klötzchenbildung bis hin zum Absturz des Toppis.
Hab' dann den viel gelobten Conrad 974497 mit Marvell Chipsatz besorgt. Damit wird die Platte jedoch gar nicht erkannt :-(
Festplatte scheint anzulaufen, aber das Festplattenmenü bleibt grau.
Hab' dann die Spannungen des Netzteils nachgemessen, aber die sind auch alle ok (5,1V/3,27V/15,5V/...).

Konverter und Platte habe ich am PC getestet, da läuft alles.
Hat noch jemand 'ne Idee???

Wenn nicht, hätte ich 'nen Conrad 974497 abzugeben :-(

Gruß,
Stefan

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