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Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 10:37
von paul79
Hallo!

Neulich saß neben mir ein Zug jemand mit einem KindleDX. Ich war bisher kein Freund dieser eBook-Reader weil ich, nach den Beschreibungen und Fotos, davon ausgegangen bin das die Displays einfach noch zu klein sind um einen Screenshot oder ähnliches vernüftig darzustellen. In echt sah das aber ganz anders aus und ich hab durchaus mit dem Gedanken gespielt mich mal näher damit zu beschäftigen.

Vorweg muss ich sagen das ich so ein Teil schon lange für meine IT-Bücher möchte. Die sind dich und schwer und wenn man das Hobby zum Beruf macht braucht man die immer mal daheim und mal in der Firma. Außerdem ist der Inhalt oft nur wenige Jahre gültig bzw. aktuell. Die sind also auch nicht gerade dazu gedacht über Jahrzehnte aufbewahrt zu werden. Also eigentlich ideal um Einstieg in die eBook Welt.

Also, da das Objekt der Begierde von Amazon war, habe ich mich da als erstes umgesehen. Ich wusste ja schon das die Kindles nur über die USA zu beziehen waren. Soweit also nichts neues. Ich bin jedoch davon ausgegangen die verfügbaren eBooks wenigsten auf der deutschen Seite zu finden. Hier jedoch komplette Fehlanzeige. Ich habe auf amazon.de kein einziges Kindle-Buch gefunden. Also hab ich mich bei amazon.com umgesehen. Da wurde ich dann fündig mit vielen englischen und wenigen deutschen Büchern. Der Tipp aus dem WWW war mann muss nach "German Edition" suchen um die deutschen Bücher zu finden. Da gab es dann gerade mal eine Handvoll Treffer im EDV Bereich die sich jedoch alle nicht wirklich mit meinem Interessen decken. Fazit für mich: Auch wenn der KindleDX von der Hardware wohl der eBook-Reader der Wahl für mich wäre, ohne Lesestoff brauche ich das Teil nicht.

Da ich nun vom Fieber gepackt wurde, wollte ich mal sehen was denn Apple in einem iBookStore zu bieten hat. Lange habe ich dieses iBookStore vergeblich in iTunes gesucht. Viel Musik, Videos, Filme, Serien und Apps habe ich gefunden. Aber keine Bücher. Also dann Google angeschmissen und erfahren das der iBookStore unr in der iBooks App geht. :patsch: Zum Glück nenne ich einen iPodTouch2G mein eigen so das ich die App darauf installieren konnte. Lesen wollte ich auf dem Teil zwar nicht müssen, aber einen Überblick über das Angebot konnte man sich schon verschaffen. Hier habe ich zwar gleich jedemenge aktueller deutscher Bücher angeboten bekommen. Somit schonmal besser als Amazon. Allerdings keinerlei Fachbücher. Eine gezielte Suche nach "Exchange" "Windows Server" und ähnlichem brachte wieder keine Treffer. Also auch hier Fehlanzeige mit dem Lesestoff.

Ich wollte immer noch nicht aufgeben und hab mich dann mal bei Libri umgesehen. Von denen liest man auch viel im eBook-Bereich. aber auch hier bei der Suche nach den obigen Begriffen fehlanzeige. Dafür wurde mir "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin empfohlen. :X

Zum Schluß noch einen Blick bei Thalia vorbei geworfen und einen ersten Hoffnungsschimmer gehabt. Da gab es wenigstens die Kategorie "Sachbuch -> EDV". Ein erster Hoffnungsschimmer. Dort gab es dann ganze 13 Bücher mit so tollen Titeln wie "Juris PraxisKommentar Internetrecht", "Free - Kostenlos" (dieses eBook war mit 40€ übrigens eines der teuersten. Wenigstens Humor haben die Anbieter. :X ) oder auch "Geniale Passworttricks". Das einzige wohl einigermaßen sinnvolle Buch war "Programmieren mit C# 3.0" für mich als Admin jedoch eher uninteressant.

Da ich nun alle mir bekannten Anbieter durch hatte, hab ich mal noch einen Blick beim Verlag "Galileo Computing" riskiert. Da hab ich in letzter Zeit einige gute Bücher gekauft und da lag immer Werbung drin das man die eBook-Version zu einem Vergünstigen Preis kaufen können. Ich wollte wissen ob ich dort evtl. direkt beim Verlag ein eBook kaufen und das irgendwie auf einen eBook-Reader bekommen kann. Ich sah dort zwar überall die Angebote für die eBooks aber nirgends Informationen in welchem Format diese Vorlagen. Nach vielem Suchen, klicken und Kleingedrucktem lesen landete ich dann auf einer Info-Seite. Laut dieser bekommt man als eBook lediglich einen Zugang zu einer Internetseite wo man das Buch lesen kann. Ich brauche also Browser und Internetverbindung um das eBook lesen zu können. Da frage ich mich weshalb ich dafür extra zahlen soll wenn ich schon das gedruckte Buch habe. Eine Chance so ein Buch auf einem eBook-Reader zu lesen habe ich also nicht.

Somit habe ich das Thema eBooks für mich mal wieder abgehakt. Warum schaffen es die Anbieter nicht deutsche aktuelle Bücher als epub-Format auf ordentlichen eBook-Readern zur Verfügung zu stellen.

Bin ich einfach nur Blind oder zu blöd gewesen und hab die große Auswahl an eBooks nicht gefunden oder ist der deutsche Markt wirklich so erbärmlich?
Hat die Buchindustrie nichts von den Fehlern der Musik- und Filmindustrie im Internet gelernt?

Gruß
Paul

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 10:54
von Thorle
Deinen Frust kann ich verstehen. Aber bedenke, dass das Ganze hierzulande quasi noch in den Kinderschuhen steckt. Es gilt mal wieder, dass die Anbieter (Verlage) und Hersteller (der eBooks) zueinander finden müssen. Jeder will ja verdienen.

In den USA ist das schon weiter fortgeschritten. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Monaten hier eine spürbare Verbesserung des Angebotes eintreten wird. Das Angebot an eBook Geräten wird sich die Nachfrage Bücher der Verlage schaffen.

Vergleiche die Situation einfach mal mit dem aktuellen 3D-TV Thema. Mit einer steigenden Zahl an vorhandenen TVs werden auch erst immer mehr Filme im 3D herauskommen.

Bist also ein Early-Adopter oder einfach dem Ganzen positiv aufgeschlossen.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 11:14
von paul79
Thorle hat geschrieben:
Bist also ein Early-Adapter oder einfach dem Ganzen positiv aufgeschlossen.


Early-Adapter? Ich wusste nicht das ich überhaupt ein Adapter bin. Ein Early Adopter vielleicht, aber eine Adapter? Nicht das das noch zu einem Status wird hier! :D :lol: :rotfl:

Normalerweise reite ich nicht auf Tippfehlern rum sondern mache selber welche, aber der war zu schön!

Mal Spaß beiseite. Der Kindle kam 2007 also vor 3 Jahren auf den Markt. Ich finde da kann man nicht mehr von Early sprechen. Was haben die alle die letzten 3 Jahre gemacht? :thinker:

Gruß
Paul

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 12:02
von Thorle
So wie der Spruch: Ich adaptiere die Kinder! :lol: Wie das Leben so schreibt.

Das Kindle kam damals aber nur auf dem US-Markt heruas und nicht bei uns. Die Verlage hier haben also eine gar nicht so lange Vorlaufzeit. Zumal wir alle nicht Wissen, was hinter den Kulissen an Verhandlungen erfolgt. Thema auch hier m.M. nach die Buchpreisbindung.

Zumal wir als Deutsche Neuem gegenüber sehr vorsichtig sind. HDTV gibt es in den USA und Japan seit Jahren und was ist bei uns? TVs vorhanden aber gerade 3 Sender in HD :patsch:

Is sag nur: Geduld ist eine Tugend.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 13:17
von binchen72
Galileo Computing kannst du wirklich vergessen. Wer sich das ausgedacht hat benutzt das nicht selbst.

Ansonsten haben die Verlage halt muffensausen, das ihnen ihre Einnahmen weg brechen. Mit sämtlichen Maßnahmen, die da jetzt wieder künstlich aufgebaut werden, lasse ich das schon noch sein. Da müssen die Verlage eben erst mal dieselbe Geschichte durchlaufen wie bei den MP3s. Da musste man sich den Content auch selbst basteln oder von Napster oder P2P besorgen.

Derzeit muss ich erstmal in Vorleistung treten, und mich dann mit geschlossenen Systemen oder DRM herumzuplagen. Alles nicht mein Ding. Auch das manche EBooks genausoviel oder sogar mehr kosten als das Hardcover ärgert mich, fallen für der Verleger einige Kosten weg.

Die Verlage sehen ihre Felle davon schwimmen und versuchen kramphhaft an alten Zöpfen festzuhalten. Es gibt zwar jede Menge freie Bücher zB bei gutenberg. org, aber ich will nicht nur alte Zöpfe lesen, sondern auch mal was aus den Bestseller listen.

Dabei brauche ich noch nicht mal die UMTS Anbindung. Die macht für mich auch nur Sinn, wenn es um Zeitungen/Zeitschriften geht. Aber da ist ja ganz grosse Flaute in Deutschland. Alle jammern rum, aber neue Geschäftsfelder bedienen will keiner. Ich würde sogar wieder eine Tageszeitung abonieren, wenn ich mir die grob zurechtschneiden kann (also die Rubriken die ich möchte) und der Preis stimmt.

Ich habe auch schon bei Thalia gestöbert, die Bücher die bei mir auf der Wunschliste stehen, gibt es (noch) nicht als Ebook. Da sehe ich auch nicht ein, 100 bis 300 Euro für einen Reader hinzublättern.

Bei der Hardware gibt es noch einige Interessante Sachen bei Sony, zB den PRS 600 oder den Nachfolger PRS700.

Aber auch hier: Globalisierung ja für den Hersteller, aber nicht für den Kunden. Der 600er ist hierzulande völlig überteuert (obwohl ich ihn letztens beim Blödmarkt für 248 gesehen habe) inder 700er ist hierzulande erst gar nicht erhältlich. Vermutlich werden in Europa erstmal die Reste des 600ers verscherbelt.

Alles in allem täte ich gerne kaufen, aber irgendwie läßt man mich nicht. Die Produkte, die kaufen würde, sind überteuert, nicht erhältlich oder geschlossen. Und die "Software" ist noch Mangelware, auch wenn da schon mit 100.000 Büchern geworben wird, das ist gemessen an den Neuerscheinungen pro Jahr einfach nichts.

Ich schau dann mal wie der Markt in 10 Jahren aussieht, bei den MP3-Playern und insbesonders den Musikdownloads hats ja auch so lange gedauert.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 14:02
von paul79
binchen72 hat geschrieben:
Ansonsten haben die Verlage halt muffensausen, das ihnen ihre Einnahmen weg brechen. Mit sämtlichen Maßnahmen, die da jetzt wieder künstlich aufgebaut werden, lasse ich das schon noch sein. Da müssen die Verlage eben erst mal dieselbe Geschichte durchlaufen wie bei den MP3s. Da musste man sich den Content auch selbst basteln oder von Napster oder P2P besorgen.


Ich befürchte das auch. Nur aus dem Alter bin ich raus. Ich will auf eine Seite gehen, mir ain Buch aussuchen und das per Klick bezahlen und auf ein funktionierendes Gerät laden. Ich will mich nicht mit Formaten beschäftigen müssen. Ich will nicht Stundenlang suchen müssen ob Nuch X vom Anbieter Y auf Gerät Z zu lesen ist. Das soll einfach funktionieren.

binchen72 hat geschrieben:
Derzeit muss ich erstmal in Vorleistung treten, und mich dann mit geschlossenen Systemen oder DRM herumzuplagen. Alles nicht mein Ding. Auch das manche EBooks genausoviel oder sogar mehr kosten als das Hardcover ärgert mich, fallen für der Verleger einige Kosten weg.


Ich kann durchaus akzeptieren wenn ein Verleger sagt das die Druckkosten nur minimal sind im Vergleich zu den restlichen Kosten die ein Buch verursacht. Dann will ich aber zur gedruckten Version auch die elektronische Version ohne Mehrkosten.

binchen72 hat geschrieben:
Dabei brauche ich noch nicht mal die UMTS Anbindung. Die macht für mich auch nur Sinn, wenn es um Zeitungen/Zeitschriften geht. Aber da ist ja ganz grosse Flaute in Deutschland. Alle jammern rum, aber neue Geschäftsfelder bedienen will keiner. Ich würde sogar wieder eine Tageszeitung abonieren, wenn ich mir die grob zurechtschneiden kann (also die Rubriken die ich möchte) und der Preis stimmt.


Du suchst niiu http://niiu.de/ Die bieten eine individuelle Tageszeitung an. In Papierform leider nur in Berlin. Auch ist die Auswahl an Quellen noch etwas klein. Die Idee ist aber Klasse!

binchen72 hat geschrieben:
Alles in allem täte ich gerne kaufen, aber irgendwie läßt man mich nicht. Die Produkte, die kaufen würde, sind überteuert, nicht erhältlich oder geschlossen.


Irgendwie steh ich inzwischen auch immer öfter vor so einem Problem. Ich möchte ja Geld ausgeben, aber dafür will ich auch eine Leistung nach meinen Vorstellungen. Dieses mühsame gebastel mache ich nicht mehr.

Gruß
Paul

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 14:33
von binchen72
paul79 hat geschrieben:Ich befürchte das auch. Nur aus dem Alter bin ich raus. Ich will auf eine Seite gehen, mir ain Buch aussuchen und das per Klick bezahlen und auf ein funktionierendes Gerät laden.


Eben. Ich gehe heutzutage auf Amazon und lade mir das als MP3 runter, wenn der Preis stimmt.

Wobei es ein ebenso universelles Format für EBooks gibt: epub. Damit kann fast jeder Reader umgehen.

Nur dass ich mir auf dem PC von Adobe was installieren muss, um dem DRM aufzudrücken, damit es letzlich auf dem Reader lesbar wird, das sehe ich auch wieder nicht ein.

paul79 hat geschrieben:
Ich kann durchaus akzeptieren wenn ein Verleger sagt das die Druckkosten nur minimal sind im Vergleich zu den restlichen Kosten die ein Buch verursacht. Dann will ich aber zur gedruckten Version auch die elektronische Version ohne Mehrkosten.


Naja, zu den Papierpreisen kommt noch Transport dazu und Lagerkosten und was weiss ich. Die vielzitierte Buchpreisbindung lasse ich auch nicht gelten. Die gilt eh nur für gleiche Ausgaben. Ein Taschenbuch ist oft ja auch mehr alös 50% billiger als das Hardcover, die Papierkosten kjönnen das ja nageblich nicht ausmachen.

paul79 hat geschrieben:
Du suchst niiu http://niiu.de/ Die bieten eine individuelle Tageszeitung an. In Papierform leider nur in Berlin. Auch ist die Auswahl an Quellen noch etwas klein. Die Idee ist aber Klasse!


Kenn ich kann ich aber nicht in die Handtasche stecken.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Mi 22. Sep 2010, 22:11
von mvordeme
Meiner Meinung nach ist das alles noch großer Unfug. Meine Frau hat sich letztes Jahr einen COOL-ER gekauft, der übrigens gerade streikt, und der Support meldet sich nicht. Meine Frau liest auch viel englischsprachige Literatur. Daher hat sie nicht ganz so große Probleme mit dem Nachschub.

Ich habe dann versucht, ihr eins der Bücher von ihrer Amazon-Wunschliste zum Geburtstag zu schenken. Einige waren sogar als eBook verfügbar, aber obwohl das Gerät jede Menge Formate unterstützt, blieb letztendlich nur ein Buch übrig - dachte ich. Das Buch gab es im PRC-Format. Leider stand nichts von DRM dabei, und auch nicht, dass der COOL-ER dieses nicht unterstützt. Also hatte ich ein Problem. Ich habe mir dann irgendwo ein illegales Tool zum Entfernen des DRM besorgt, aber der Reader kann mit der so erhaltenen Datei nichts anfangen.

Was ich auch störend finde ist die unterschiedliche Bedienung bei unterschiedlichen Dateiformaten. Ein PDF zu skalieren hat eben etwas andere Auswirkungen als einen Fließtext zu skalieren.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 08:16
von binchen72
Einen Reader der nicht ePub kann und ein Buch was nicht im ePub Format vorliegt würde ich nicht zusammen kaufen.

PDFs auf den Dingern ist eh Murks, weil die allermeisten PDFs nunmal auf anderen Ausgabeformaten unlesbar werden und rumscrollen ist mit eInk eine Qual.

Was aber ganz gut geht ist Calibre, einerseits eine Verwalting von eBooks auf dem PC, andererseits kann das Teil auch PDFs ins ePub Format umwandeln, was bei Textlastigen PDFs leidlich bis gut funktioniert.

Trotzdem habe ich was gegen diese ganzen Aktionen, die ich durchführen muss, nur um das Medium nutzbar zu machen.

Ich fänds schon praktisch, mit einem solchen Reader meinen Stapel ungelesener Bücher (SUB) bei mir zu haben, und ich denke auf das lesen mit einem solchen Reader ist angenehmer als ein 500 Seiten starkes Taschenbuch zu halten.

Das eInk Display kommt einer gedruckten Seite schon recht nahe (wenn nur das nötige invertieren beim umblättern nicht wäre) und eine Akkukapazität von 2 Wochen ist durchaus akzeptabel.

Die Vorlesefunkltion ist indiskutabel, weil mechansich und scheußlich klingend, wäre für Blinde allerdings ein Segen, wenn - je wenn das eBook denn für Blinde benutzbar wäre. Ein Touchscreen scheidet da schon mal aus.

Stattdessen reichert man diese Dinge an mit Sachen die ich nicht brauche - MP3 Player. Chill Musik mag der eine oder andere ja ganz nett beim lesen finden, allerdings kann ich dann den Vorteil des eInkdisplay - die lange Laufzeit - gleich wieder vergessen. Oder Hintergrundbeleuchtung. Bücher kann ich auch nicht im Dunkeln lesen. Wenn sie dann wenigstens abschaltbar ist und nicht nur dimmbar.

Ich würd ja gerne, aber nicht das was die sich Ausdenken. Und dann wundert man sich warum das nicht so richtig in die Puschen kommt.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:22
von Bernhard75045
Gehört vielleicht nicht unbedingt hierher, aber: Wenn ich die Schulranzen von Schülern sehe (auch in den unteren Stufen) denke ich oft, dass ein einheitliches eBook-System ein Segen sein könnte.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:32
von mvordeme
Der COOL-ER kann übrigens ePub lesen ... und ich habe ihn gestern Abend wieder ans Laufen bekommen. Einfach eine neue Firmware eingespielt, und schon geht's wieder. Leider kann er das ent-DRM-te PRC immer noch nicht richtig verdauen. Ich glaube das ist ein Speicherproblem.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:35
von Anthea
Bernhard75045 hat geschrieben:Gehört vielleicht nicht unbedingt hierher, aber: Wenn ich die Schulranzen von Schülern sehe (auch in den unteren Stufen) denke ich oft, dass ein einheitliches eBook-System ein Segen sein könnte.

Hm... wie macht sich denn eine eBook mit Schutzumschlag, Eselsohren und Kuli-Kritzeleien drin? ;)

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:42
von mvordeme
Die Schüler-Edition wird aus Trittblechen zusammen geschweißt und hat ein Panzerglas-Display.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:43
von Bernhard75045
Scherzbold. :D

Ich dachte an das Gewicht.
Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst bekommst du mit, was da manche für "Ausleger" auf dem Rücken tragen.

Hefte, Stifte usw. müssen natürlich immer bleiben, aber die vielen Bücher könnten ersetzt werden.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:44
von mvordeme
Ich weiß, was Du meinst. So manche Schultasche möchte nicht einmal ich tragen müssen.

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 09:48
von Bernhard75045
Mein Bruder musste mal eine Strafarbeit schreiben, weil er sein Physikbuch nicht dabei hatte. Das war gegen Ende des Schuljahrs und das Buch wurde tatsächlich zum allererstenmal benötigt. Das ganze Jahr über hatte er den dicken Schinken unnötig im Ranzen, an jenem Tag also erstmals nicht dabei, weil der Ranzen einfach zu voll war.

Promt hatte er das Nachsehen. :?

Sein Lehrer lies sich damals auf keinerlei Diskussionen ein: Buch vergessen = Strafarbeit. Punkt!

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 17:24
von ewgh
Sein Lehrer lies sich damals auf keinerlei Diskussionen ein: Buch vergessen = Strafarbeit. Punkt!
Wenigstens mal ein Lehrer mit Prinzipien! :D

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 21:31
von Wolfman
Also bitte - Physik ist wichtig, die Strafe also gerechtfertigt.
Hätte er seinen Turnbeutel vergessen - okay, das kann passieren :D

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Do 23. Sep 2010, 23:50
von ewgh
Hätte er seinen Turnbeutel vergessen - okay, das kann passieren :D
denn:

AW: Was läuft schief im eBook-Markt?

Verfasst: Fr 24. Sep 2010, 00:08
von Wolfman
:rotfl: