AVIs auf DVD brennen - beste Vorgehensweise?

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Klaus
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AVIs auf DVD brennen - beste Vorgehensweise?

#1

Beitrag von Klaus » Mi 17. Okt 2007, 13:26

Von einem Bekannten habe ich mehrere AVI-Files bekommen die ich gerne schneiden & anschliessend auf meinen DVD-Player abspielen möchte. Nun frage ich mich wie ich das am geschicktesten anstelle, da mein DVD-Player keine AVIs abspielen kann. Möglichkeiten gibt es sicher mehrere:

  1. Einen DVD-Player kaufen der AVIs abspielen kann --> OK, das wäre sicher das einfachste, aber da ich nicht so viele AVIs habe lohnt sich die Investition eigentlich nicht
  2. Am PC abspielen, den PC mit einem S-Video Kabel mit meinem DVD-Recorder verbinden und dort brennen :rolleyes:
  3. Mit TMPGENC Author 3 kann ich die AVIs einlesen, schneiden und direkt auf DVD-Grösse anpassen lassen --> Eigentlich die eleganteste Lösung, aber die Konvertierung dauerte 6 Stunden für 3 Stunden AVI-Film-Material :eek: --> OK, wenn man's einmal macht ist das in Ordnung, aber für mehrere AVIs jedesmal 6 Stunden finde ich etwas krass
  4. Mit SUPER o.ä. dauert die Konvertierung in MPEG2 auch sehr lange (wenn auch nicht so lang wie bei TMPGENC Author). Anschliessend müßte ich die erzeugten MPEG2-files aber noch schneiden & authoren mit einem anderen Programm, ist also ziemlich aufwendig
  5. Mit Power Producer lassen sich die AVIs einlesen, scheiden und authoren, nur kann man das Ergebnis nicht direkt aud DVD-Grösse anpassen lassen. D.h.. Ich müßte erst eine DVD > 5 GB auf HDD erstellen und diese dann auf DVD-Grösse komprimieren
  6. MAGIX Video DeLuxe und Premiere Adobe Pro scheinen sich ähnlich wie 5. zu verhalten, habe es aber noch nicht ausführlich getestet
Im Momente neige ich zum 2.Ansatz weil sich 1. wohl nicht lohnt und 3+4+5+6 erscheinen mir zu umständlich ==> Kennt Ihr vielleicht noch ein par andere (bessere) Alternativen?
Zuletzt geändert von Klaus am Mi 17. Okt 2007, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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#2

Beitrag von Bonni » Mi 17. Okt 2007, 13:32

Ich hab das mal mit avisynth und bbmpeg gemacht. Dauerte aber auch recht lange, obwohl es nur 15 Minuten Film waren.

Aber egal, womit Du es machst (Deine o. a. Lösungen sind ja auch OK) - es dauert und ist mehr oder weniger aufwändig. "Mal eben" is nich...
Gruß Bonni


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#3

Beitrag von ragtime » Mi 17. Okt 2007, 15:05

Also mit ffmpeg (was SUPER eigentlich intern verwendet, wenn auch ev. ne veraltete version) geht die Konvertierung nach MPEG2 selbst auf meinem betagten 1800MHz AthlonXP (unter Linux) in etwa Echtzeit! Da das immer im Batchbetrieb ohne weiteres zutun fuer mehrere AVIs im Hintergrund laeuft, stoert mich das nicht weiter... vielleicht probierst du auch mal ne aktuelle Komandozeilenversion? Syntax kann ich dir bei Bedarf sagen... hab ich hier aber auch schon oefters mal erwaehnt. :wink:

Weil mein guter DVD(-Video/Audio)&SACD-Player auch keine AVI/MPEG4 kann und ich mich weigere extra dafuer einen Schrott-DVD-Spieler fuer 40Euro zu kaufen (wuesste auch gar nicht wohin damit) mache ich das oefter... allerdings authore/schreibe ich das ganze nicht auf DVD (will meist nix archivieren und wenn dann die "Original"-AVIs), sondern konvertiere die MPEG2-Files mit PjX ins Topf-Format und gucke sie an meinem TF4000! Ist doch viel komfortabler als jedes mal ne DVD einlegen zu muessen, da ich auf diese Weise gleich alle Folgen einer Serie parat habe (worum es sich bei mir meistens handelt... engl./amer. Serien).

Beim TF5000 kannst du dir den letzten Schritt gar sparen, da das "Filer-TAP" (?) wohl die Topf-Header auch nachtraeglich dranpatchen kann.

Astra-> Uraltschüssel-> LNB-BW23T-> TF4000PVR-> TFFS-> DVBcut-> dvdwizard-> DVD-> PioneerDV-656A-> H&K_AVR4000-> Sammy 40" A616 -> Netzhaut-> Hirn!
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#4

Beitrag von Klaus » Mi 17. Okt 2007, 18:11

[quote=""ragtime""]Also mit ffmpeg (was SUPER eigentlich intern verwendet, wenn auch ev. ne veraltete version) geht die Konvertierung nach MPEG2 selbst auf meinem betagten 1800MHz AthlonXP (unter Linux) in etwa Echtzeit! [/quote]
Ich habe SUPER hier im Büro zwar nicht zu Hand aber so weit ich mich erinnern kann werden bei SUPER vier verschiedene Encoder zur Auswahl angeboten (ffmpeg ist einer davon). Könnte es eventuell große Unterschiede bzgl. Geschwindigkeit zwischen den vier Encodern geben? Außerdem habe ich oben vergessen zu erwähnen daß ich bei den AVIs die Resolution geändert habe weil die AVIs Nicht-DVD-konforme Resolutionen hatten. Könnte es sein daß diese zusätztliche Resolutions-Konvertierung die Laufzeit nochmals erhöht hat?

Schneller als Realtime ist grundsätzlich nicht möglich, oder?


[quote=""ragtime""]Weil mein guter DVD(-Video/Audio)&SACD-Player auch keine AVI/MPEG4 kann und ich mich weigere extra dafuer einen Schrott-DVD-Spieler fuer 40Euro zu kaufen (wuesste auch gar nicht wohin damit) mache ich das oefter... allerdings authore/schreibe ich das ganze nicht auf DVD (will meist nix archivieren und wenn dann die "Original"-AVIs), sondern konvertiere die MPEG2-Files mit PjX ins Topf-Format und gucke sie an meinem TF4000! Ist doch viel komfortabler als jedes mal ne DVD einlegen zu muessen, da ich auf diese Weise gleich alle Folgen einer Serie parat habe (worum es sich bei mir meistens handelt... engl./amer. Serien).

Beim TF5000 kannst du dir den letzten Schritt gar sparen, da das "Filer-TAP" (?) wohl die Topf-Header auch nachtraeglich dranpatchen kann.[/quote]
Ich möchte die konvertieren Files schon lieber auf DVD haben statt auf dem Topf...
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#5

Beitrag von ragtime » Mi 17. Okt 2007, 19:00

Doch schneller als realtime ist natuerlich moeglich... alles ne Frage der Rechnergeschwindigkeit!
Ist reiner Zufall, dass das bei mir grade Echtzeit entspricht... allerdings waren das MPEG4/APS AVIs
(also aehnlich DivX/Xvid). Wenn deine X264 (also MPEG4/AVC) enthalten, ist es natuerlich viel langsamer...

Auch die Aufloesung spielt natuerlich eine Rolle, je groesser desto langsamer das Ganze. Allerdings war das bei mir schon fuer 720x576 angegeben (das AVI hatte meine ich 512x288).

Falls du ein aktuelles ffmpeg direkt an der Kommandozeile probieren magst:
ffmpeg -i INPUTFILE -target pal-dvd OUTPUTFILE
sollte zum probieren reichen (Details folgen im bedarfsfall :wink: )

Aktuelle Windowsversionen findest du uebern link in meiner sig, ganz unten bei den LinuxTools4Windows...

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#6

Beitrag von Klaus » Mi 17. Okt 2007, 23:03

[quote=""ragtime""]Falls du ein aktuelles ffmpeg direkt an der Kommandozeile probieren magst:
ffmpeg -i INPUTFILE -target pal-dvd OUTPUTFILE
sollte zum probieren reichen (Details folgen im bedarfsfall :wink: )
[/quote]
Danke für den Tipp :)

Habe es gerade mal ausprobiert und eine 96min AVI Aufnahme (DIVX V4) wurde in etwa 100min konvertiert ==> Das ist schon mal eine grosse Beschleinigung :)

Fragen:

1) Kann man bei dem Verfahren die Bitrate reduzieren? Und wenn ja: Sollte man das tun?
Aus der 750 MB AVI-Datei ist nämlich eine 3,5 GB MPEG-Datei entstanden :X

2) Kann man die Konvertierung von mehrere Files auf einmal anstossen?

3) Idealerweise stelle ich mir das ganze so vor daß man drei AVI-Files auf einmal konvertiert und daß dabei die Bitrate automatisch so angepasst wird daß das Ergebnis genau auf eine DVD passt. Geht das?
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AW: AVIs auf DVD brennen - beste Vorgehensweise?

#7

Beitrag von ragtime » Mi 17. Okt 2007, 23:55

1) Ja natuerlich kann man die bitrate reduzieren! Das preset "pal-dvd' hat intern entweder eine bitrate oder Qualitaet fest voreingestellt oder aber (was ich vermute) sie erhalten die Qualitaet des Ausgangsmaterials,... das ist das was zB. die Einzeloption -sameq taete.

Du kannst jede interne Option eines presets/targets ueberschreiben, indem du rechts davon was anderes explizit angibst, zB. fuer konstante video bitrate (CBR):
-b 5000k
oder konstante qualitaet/quantisierung (VBR):
-q 2
Letzteres ist natuerlich immer vorzuziehen... aber ev. schwierig zu spezifizieren, wenn man den Platz einer DVD exakt ausnutzen will. Beide Angaben werden beim encoden auch rausgeschrieben, sodass du dadurch ein Gefuehl fuer die mittlere (umgekehrt proportionale und nichtlineare) Relation zw. beiden Groessen gewinnst.

Ob man den Automatismus uebergehen sollte ist die Frage und haengt auch von deinen Qualitaetsanspruechen ab. Da MPEG-2 schlechter komprimiert als MPEG-4, MUSS das Video bei gleicher Quaitaet groesser sein, Faktor 3-4 ist normal... der Automatismus versucht eher auf der sicheren Seite zu sein und mach sicherheitshalber ev. immer etwas mehr.

Ach ja wenn du keinen Default-AC3-Ton willst, solltest du rechts zus.
-acodec mp2 -ab 192k
angeben!

2) Du kannst mehrere ffmpeg Aufrufe nacheinander in eine Batchdatei schreiben (zB. AVI2MPG.bat) und diese dann ausfuehren. Ausserdem kannst du eventuell bei einem Aufruf nacheinander mehrere '-i input1 -i input2 ...' angeben... dann landet aber ALLES in einem Ausgabe-File und es ist schwierig beim authoren Menus/Kapitelmarken zu erstellen! Hab ich nich nie gemacht... ev. muessen die AVIs dann auch gleiche Spezifiaktionen haben...

3) Automatisch mit ffmpeg direkt eher nicht,... aber du kannst natuerlich ein kleines Batchscript schreiben, was dir Aufgrund der gesamten Laufzeit der Videos zuerst die CBR berechnet und dann gleich damit loslegt, also sowas wie:

CBR = (36718750/Summe(LaufzeitenInSekunden)-Audiorate) * 0.9

Unter Linux ist das recht einfach, unter DOS/Windows hab ich keine Ahnung wie ich automatisch an die Laufzeit kommen soll... ;)

Two-Pass encoding ginge mit "-pass 1" bzw 2 auch noch um die Rate genauer zu treffen und somit die DVD auszunutzen (dann kann der obige Sicherheitsfaktor von 0.9 auch recht nahe 1 sein), aber das kostet natuerlich extra Zeit!

Irgendwo auf meiner Seite hab ich uberigens auch ein Link zur Doku der ganzen Optionen... :wink:
Zuletzt geändert von ragtime am Do 18. Okt 2007, 00:06, insgesamt 1-mal geändert.

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#8

Beitrag von Klaus » Do 18. Okt 2007, 21:28

Thanks für die Antwort ==> werde in den nächsten Tagen mal damit rumexperimentieren :)

Was mich an dem Ansatz allerdings nicht so ganz gefällt ist daß man nach der Konvertierung noch einen zweiten Schritt zum Schneiden & Authoren machen müßte und das finde ich irgendwie nicht so toll. Alternativ könnte ich natürlich das Schneiden vor dem Konvertieren machen (indem ich eine AVI-Schneide-Software suche). Aber so oder so sind es dann halt zwei Schritte :(
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#9

Beitrag von ragtime » Do 18. Okt 2007, 21:49

Wieso willst du ueberhaupt schneiden? In den AVIs wird doch wohl keine Werbung enthalten sein...

Und das Authoren kann du direkt nach dem Konvertieren der Filme ins Batchfile reinschreiben, wenn du keine Menustrukturen brauchst:
dvdauthor -o dvd -t film1.mpg -t film2.mpg -t film3.mpg
dvdauthor -o dvd -T
Und fertig... anspringen kann man die Filme dann ja trotzdem ueber die Fernbedienung... selbst das nachflogende Brennen des dvd-Verzeichnises koenntest du noch automatisch dranhaengen... :)

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#10

Beitrag von Klaus » Do 18. Okt 2007, 23:21

[quote=""ragtime""]Wieso willst du ueberhaupt schneiden? In den AVIs wird doch wohl keine Werbung enthalten sein...[/quote]
Sind halt Urlaubsvideos und darauf sind mehrere Szenen von Leute die ich gar nicht kenne...

[quote=""ragtime""]Und das Authoren kann du direkt nach dem Konvertieren der Filme ins Batchfile reinschreiben, wenn du keine Menustrukturen brauchst:
dvdauthor -o dvd -t film1.mpg -t film2.mpg -t film3.mpg
dvdauthor -o dvd -T[/quote]
OK, das ist eine gute Nachricht :)
Bliebe dann eigentlich nur das Schneide-Problem übrig :?

Habe mir in der Zwischenzeit mal etwas genauer das Programm MAGIX Video DeLuxe angeschaut (habe ich seit Ewigkeiten auf dem PC aber richtig benutzt habe ich es noch nie). Das macht einen sehr starken Eindruck, vor allem weil man sogar Bildmanipulationen machen kann (z.B. die Helligkeit/Farbe von Bestimmten Bildelementen ändern oder jemandem einen Bart verpassen :D ). Ist allerdings schrecklich kompliziert und werde wohl erst mal mehrere Stunden Doku lesen müßen bevor ich es richtig bedienen kann ==> Hat jemand im Forum zufällig Erfahrung mit MAGIX Video DeLuxe?
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#11

Beitrag von ragtime » Fr 19. Okt 2007, 01:55

Ach so,... einfach nur Schneiden kannst du die konvertierten mpegs natuerlich auch mit DVBcut
(dann sparst du dir das bei anderen Tools ev. noetige demuxen)!

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