Welche Fritzbox für Telekom "Call & Surf Comfort IP"?

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nilssohn
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Welche Fritzbox für Telekom "Call & Surf Comfort IP"?

#1

Beitrag von nilssohn » Sa 10. Aug 2013, 20:55

Hi,

wie hier beschrieben kehren wir mit unserer Privathaushaltstelekommunikation zur Telekom zurück, in den Tarif "Call & Surf Comfort IP", ADSL mit 6 MBit/s plus IP-Telefonie mit zwei Leitungen und drei Rufnummern. Ein weiterer Netzausbau ist in unserer Einöde vorerst nicht zu erwarten.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, endlich mal eine der viel gerühmten Fritzboxen anzuschaffen (mein letztes AVM-Gerät war eine ISDN-Karte in einem Pentium-133-Big-Tower -ha- ) und frage euch nun, welche. Ersetzt wird der LTE-Router "Easybox 803" von Vodafone.

Ein schnelles Hausnetz mit Gigabit-Switches (HP ProCurve 1810G) ist vorhanden. Ein WLAN-Access Point von TP-Link (TL-WA901N) wird weiterverwendet. Die Telefonhardware ist komplett (Basis Gigaset SX810a ISDN mit AB und Mobilteil S810 plus drei weitere Mobilteile Gigaset SL78 H). Zum Hardwarefaxen nutze ich den Multifunktionsdrucker Canon MX700.

Zur NAS-Funktionalität der Spitzenmodelle von AVM hier der Hinweis, dass ich plane, HDDs mittel- bis langfristig sowohl aus meinem PC (2) als auch aus unseren SAT-Receivern (2) auf ein NAS auszulagern. Auch mein Squeezeboxserver-Musikuniversum wird dann vom NAS gesteuert werden, mit mindestens einer weiteren HDD.

Neben eurer prinzipiellen Hardwareempfehlung zur Fritzbox interessiert mich, wie flexibel ich die Verkabelung der Komponenten ins Netzwerk legen kann. Beispielfragen:

Muss die Fritzbox direkt an die Telefon-Hausanschlussdose gestöpselt werden? Oder kann beides übers Hausnetz und die Switches verbunden werden? Die gleiche Frage gilt für den Anschluss der Telefonbasis und des Faxgeräts an die Box.

Bin gespannt auf eure Antworten. :)

Viele Grüße

nilssohn
Zuletzt geändert von nilssohn am Sa 10. Aug 2013, 21:06, insgesamt 6-mal geändert.
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#2

Beitrag von nilssohn » So 11. Aug 2013, 13:56

Eine der Fragen ist, ob ich mich dazu durchringe, die bisherige DECT-Basis und das bisherige Hardware-Fax aufzugeben und auf die integrierten FritzBox-Lösungen vertraue.
  1. Wenn ja, kann ich die Box einfach neben den Telekom-Hausanschluss in der Technikraum/HWR hängen.
  2. Wenn nein, muss ich Löcher durch Beton bohren (lassen) und Strippen ziehen*, um die Box im Kellervorraum unter der Treppe auf den dort vorhandenen IT-Arbeitsplatz zu stellen. Dort könnte ich die DECT-Basis und das Fax/den Drucker anschließen sowie ggf USB-Festplatten.
    • * Entweder ich lasse dann die Telefondose in den Vorraum umlegen
    • * oder ich verlängere das DSL-Kabel der Box mit einem Netzwerkkabel. AVM empfiehlt eine Verlängerung von max. 10 m. Durch die Wände gebohrt ginge das. Es schließt aber die Möglichkeit aus, das Hausnetz unter Vermeidung der Switches zu verwenden: Box in Vorraum an Netzwerkdose -> Cat7 -> Patchfeld ->Patchfeld -> Cat7 -> Netzwerkdose -> Telefondose. Deutlich mehr als 10 Meter.
  1. Wenn ich die Box im HWR lasse, hängt sie dort allein, ohne Option auf zusätzliche ISDN-Basis, Faxgerät oder USB-Host für Drucker, HDDs etc. Dann würde eine 7330 oder 7360 genügen. Erstgenannte hat allerdings keine Option auf VDSL. Das gibt es bei uns zwar nicht, in den Nachbarorten je 2 km östlich und westlich allerdings schon, s. Screenshot. Da wäre es wohl kurzsichtig, auf diese Option zu verzichten oder?
    Was dann nötig werden könnte, wäre die Anschaffung eines DECT-Repeaters wegen der örtlichen Randlage der Box im abgeschlossenen Kellerraum. Neben zusätzlicher Kosten würde dann die strahlungsarme Eco-Dect-Funktion entfallen. Andererseits könnte ich die bisherige DECT-Basis verkaufen, weil die "Fritz!App Fon" Smartphones als Festnetztelefone nutzbar macht.
  2. Hole ich die Box in den Kellervorraum, sollte es die 7390 werden, um mir alle Möglichkeiten offen zu lassen.
Stimmt ihr zu? Was sind eure Erfahrungen mit der FritzBox als DECT-Basis und Faxstation? Nutzt jemand die 7390 als ernsthaften NAS-Ersatz, ggf. sogar mit USB-Hub, um die 2 nativen USB-Anschlüsse auf die technisch möglichen 4 zu erweitern?

P.S. Die Fragestellung ist jetzt doch sehr stark auf die konkreten Bedingungen bei uns zugeschnitten und nicht mehr von so allgemeinem Interesse wie ich zunächst gedacht hatte. Dafür hätte ich keinen neuen Thread eröffnen müssen, sondern hätte das Ursprungsthema verwenden können. Sorry dafür.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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#3

Beitrag von TV-Junkie » So 11. Aug 2013, 15:40

Ich habe die 7390 auch, nutze die aber bei weitem nicht so, was Du vorhast. Zum DSL Anschluß. Verlege einfach die Telefondose, wohin Du willst. sind ja nur 2 strippen. Warum AVM hinter der Dose nur max 10m haben möchte, erschließt sich mir nicht. Denn eigentlich geht es auch nur mit 2 Strippen weiter (nur DSL). Ich habe bei mir allerdings keine Telefondose mehr als solches, sondern den T-Home Splitter direkt angeschlossen für DSL und Telefonie. Da dieser Splitter auch einen Eingang für Festverdrahtung hat, kam mir das entgegen. Ob auch hier ein Endwiderstand vorhanden ist wie bei der Telefondose, weiß ich nicht. mir ist allerdings noch nichts negatives aufgefallen
Zuletzt geändert von TV-Junkie am So 11. Aug 2013, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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#4

Beitrag von steve » Mo 12. Aug 2013, 12:12

Allgemeine Tips:
Achte beim Kauf einer FritzBox darauf, ob diese auch Gigalan unterstützt. M. W. kann das die 7390 bzw. die neue, die ab Herbst kommen soll. (7490?)
Platziere die Box möglichst mittig im (genutzten) Haus bzw. Wohnung. Entweder, indem man, wie bereits gesagt wurde, die 2 Drähte des DSL-Anschlusses dorthin verlängert, wo man es braucht oder aber indem man mit 2 FritzBoxen arbeitet.

Wenn ich dein Equipment so anschaue, ist das ganz schön heftiger Strahlensmog. Ich würde daher auf Access-Points und Dect-Basen (Plural von Basis?) verzichten und nur noch die Fritte dafür nehmen. Immerhin lassen sich dort bis zu 6 Gigaset anmelden. Als Dectbasis hat mich die 7390 reichweitentechnisch überrascht. Vom 1. Stock geht es bis in den Garten. Auch Wlan ist im gesamten Haus ausreichend vorhanden.

Bei dem Plan USB-Equipment an die Fritte anzuhängen, sei angemerkt, dass diese "nur" USB 2.0 unterstützt. Viele User meinten sogar, es wäre nur 1.0, wenn man die Geschwindigkeit misst. Die neue Box soll 3.0 beherrschen.

Hast Du im Technikraum deine LAN-kabel direkt aufliegen, bietet sich die Lösung mit 2 Boxen an. Eine für die reine I-netverbindung (100Mbit sind da ausreichend: evtl. 7270 o.ä. mit abgeschaltetem Wlan und Dect) und im Büro eine 7390 für Wlan und Dect inkl. kleinem Gigabitrouter. Die Telefonie läuft in dem Fall vom Keller über das bestehende Lan in die Fritte.

Wenn du noch Fragen hast.....
LG
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#5

Beitrag von lucki555 » Mo 12. Aug 2013, 16:58

steve hat geschrieben:Allgemeine Tips:
Achte beim Kauf einer FritzBox darauf, ob diese auch Gigalan unterstützt. M. W. kann das die 7390 bzw. die neue, die ab Herbst kommen soll.

Ja, bei der 7390 kann man jedes der 4 LanPorts konfigurieren: Gigabyte- oder "Green"-Modus (100Mb/s).
Die 7390 berherrscht auch VDSL und und ist außerdem Telefonanlage. Sie ist Spitze, aber wenn man nur einen reinen Router (mit oder ohne VDSL) braucht, könnte man auch etwas Billigeres von AVM nehmen.
Der einzige kleine Nachtel der Fritzbox ist optischer Natur: Die Kabel kommen an drei Seiten raus und lassen sich nicht verkleiden. Wenn sie im Wohnzimmer an auffälliger Stelle an der Wand hängt, gibt es vielleicht Erklärungsbedarf gegenüber seiner ordungsliebenden Frau. :)
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#6

Beitrag von wohliks » Mo 12. Aug 2013, 17:45

[quote="steve"]Bei dem Plan USB-Equipment an die Fritte anzuhängen, sei angemerkt, dass diese "nur" USB 2.0 unterstützt.[/quote]Das habe ich relativ schnell wieder abgehakt: Ich wollte die 7390 als NAS nutzen, musste aber leider (allerdings bei einer älteren Firmware, vielleicht ist das heute gelöst) feststellen, dass heftiger Datenverkehr zur USB-Platte die DECT-Telefonie beeinträchtigte - von Knattergeräuschen bis zum kompletten Verbindungsabbruch und "Störung" im Telefondisplay.

Ob das bei neueren Firmwares bereinigt ist, habe ich nicht mehr probiert: Das Erlebnis hat mich zum Kauf einer Synology DiskStation bewogen...

Als Router und Telefonanlage allerdings ist die 7390 wirklich Klasse und im Zusammenspiel mit einem Android-Tablet und/oder -Handy hat man wirklich geniale Möglichkeiten!
Zuletzt geändert von wohliks am Mo 12. Aug 2013, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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#7

Beitrag von Wolfman » Mo 12. Aug 2013, 20:31

Yo, das mit der Platte an der Fritte bremste bei mir ab und an das ganze Netzwerk aus, ich benutz die nur noch ab und an als Zwischenspeicher, wenn ich was nicht auf den WHS schmeißen möchte.
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#8

Beitrag von nilssohn » Mo 12. Aug 2013, 21:54

Vielen Dank für eure Antworten! Sie helfen mir zu erkennen:
  1. Meine Anforderungen werden von der 7360 erfüllt. (Da man aber gern eine Nummer zu groß kauft, wenn der Preisunterschied wie hier nur 40 EUR beträgt, könnte es auch die 7390 werden. :wink: )
  2. Der Platz im Kellervorraum unter der (offenen) Treppe im (offenen) Treppenhaus ist der richtige. Nur dort habe ich die Chance, auf Dect- und Wlan-Repeater zu verzichten, wenn die Box so gut funkt wie hier angekündigt. Außerdem kann ich dort mein analoges Fax anschließen, was im Einzelfall praktikabler ist. *
  3. Thema NAS: Wie befürchtet kein Ersatz, dazu braucht's halt was G'scheits wie Synology & Co. Macht nichts, hat keine Priorität.
  4. Verstehe ich das richtig, dass ich (mein Telefonmann) nur zwei dünne Drähte vom Telefon-Hausanschluss in die Box führen muss, um "Call & Surf IP" anzuschließen? Dann würde dafür ein kleines Löchlein in der Tür zum HWR ja reichen, und ich müsste keine dicken Löcher durch Beton kloppen. Am Boxanschluss kann mein Telefonmann den passenden Stecker (RJ45?) dann wieder an die Drähte klemmen. Oder?
* Beispiel: Ich erhalte ein PDF per Mail und will es ausgefüllt weiterfaxen.
  • Faxgerät: Drucken, ausfüllen, faxen, fertig. :)
  • Fritzfax: Drucken, ausfüllen, scannen, als Bild speichern, Textfax am Rechner erstellen, Bild anhängen, faxen. Fertig. :puh:
Zuletzt geändert von nilssohn am Mo 12. Aug 2013, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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#9

Beitrag von nilssohn » Mo 12. Aug 2013, 22:05

[quote="nilssohn"]Verstehe ich das richtig, dass ich (mein Telefonmann) nur zwei dünne Drähte vom Telefon-Hausanschluss in die Box führen muss, um "Call & Surf IP" anzuschließen? Dann würde dafür ein kleines Löchlein in der Tür zum HWR ja reichen, und ich müsste keine dicken Löcher durch Beton kloppen. Am Boxanschluss kann mein Telefonmann den passenden Stecker (RJ45?) dann wieder an die Drähte klemmen. Oder?[/quote]

Noch mal nachgedacht und -gelesen: Nein, die ganze Telefondose wird in den Vorraum verlegt und dort ganz normal mit dem AVM-DSL-Kabel an die Box angeschlossen. Trotzdem: Wirklich nur zwei dünne Drähte?
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#10

Beitrag von steve » Di 13. Aug 2013, 07:31

[quote="nilssohn"] Trotzdem: Wirklich nur zwei dünne Drähte?[/quote]

Jepp!
Das sind Klingeldrähte! Allerdings kommen da noch weitere Adernpaare aus dem Kabel (für Zweitanschlüsse etc), die aber im Regelfall nicht gebraucht werden. Verlängert werden müssten aber nur die 2 Drähte, die an die Klemme 1 und 2 der Telekomdose gehen. Schraub die doch mal auf und schau es dir an. Ich glaube rot und rot/schwarz sollten die Farben sein.
Ich würde als Verlängerung aber ein ordentliches Telefonkabel nehmen, die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Da bist du dann in Sachen Schirmung auf der sicheren Seite.

Eine Anmerkung dazu:
Normalerweise hört das sog. Post- oder Telekommonopol genau bei dieser Dose auf, sprich, eigentlich ist es Sache der Telekom, dir die Dose zu versetzen. Der Telekomiker macht aber letztendlich auch nix anderes, als das was Du tun würdest, wenn du nicht grad 2 linke Hände hast. Und notiert, wo die Dose genau in der Wohnung sitzt, wird auch nirgendwo.
Ich selbst habe das schon zigmal so praktiziert und noch nie hatte sich jemand darüber aufgeregt. Vorteil der Selbstinstallation vor allem im Mietheim: Die Dose ist schnell wieder rückgebaut, falls man auszieht.
LG
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#11

Beitrag von steve » Di 13. Aug 2013, 07:37

nilssohn hat geschrieben:
[/LIST]
* Beispiel: Ich erhalte ein PDF per Mail und will es ausgefüllt weiterfaxen.
  • Faxgerät: Drucken, ausfüllen, faxen, fertig. :)
  • Fritzfax: Drucken, ausfüllen, scannen, als Bild speichern, Textfax am Rechner erstellen, Bild anhängen, faxen. Fertig. :puh:


Ja, das stimmt schon, aaaaber:
  • erhöhter Stromverbrauch für das Faxgerät
  • nervige Werbefaxe, meist mitten in der Nacht
  • wenn Laserfax: zusätzliche Feinstaubbelastung
  • wie oft kommt dein zitierter Fall wirklich vor?
  • die Zukunft liegt immer mehr in der Email / Demail!
Mein Thermofax steht seit Jahren im Keller. Ich faxe aber auch nur ca. 3x im Jahr....
LG
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#12

Beitrag von wohliks » Di 13. Aug 2013, 07:48

steve hat geschrieben:Ich glaube rot und rot/schwarz sollten die Farben sein.
Fast richtig: Die Adern eines Vierers haben die gleiche Grundfarbe, im vieradrigen Kabel ist das rot - bei "schwarz" kommt es auf die Verteilung der Ringe an: Siehe hier (Etwas weiter unten unter "Telekom-Kabel".)
Ich würde als Verlängerung aber ein ordentliches Telefonkabel nehmen, die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Da bist du dann in Sachen Schirmung auf der sicheren Seite.
Auch fast richtig: Die Schirmung ist nicht so das Thema - beim einfachen Vieradrigen gibt's oft gar keine - wichtig ist die Verseilung der Adern. Auch das ist in obigem Link eingehend beschrieben.
Ich selbst habe das schon zigmal so praktiziert und noch nie hatte sich jemand darüber aufgeregt. Vorteil der Selbstinstallation vor allem im Mietheim: Die Dose ist schnell wieder rückgebaut, falls man auszieht.
Das ist auch unkritisch, solange man alles richtig zusammenklemmt: In der Dose sitzt eine Kombination aus Diode und Kondensator (der passive Prüfabschluss), darum ist die richtige Polung wichtig, falls die Leitung mal fern-geprüft werden muss.
Zuletzt geändert von wohliks am Di 13. Aug 2013, 15:33, insgesamt 5-mal geändert.
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#13

Beitrag von nilssohn » Di 13. Aug 2013, 15:24

Vielen Dank! Ich rufe meinen Telefonmann an, der soll mir das machen. :)
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#14

Beitrag von karlek » Mi 14. Aug 2013, 22:33

Wurde schon erwähnt, dass auf Fritzboxen von Haus aus kein LMS für Deine Squeezeboxen und kein nfs für Deine PVRs läuft?
Receiver: 5500PVR mit WD3200AVJB, 7750HDPVR mit WDC WD10EADS-00L, 6000Fe
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#15

Beitrag von nilssohn » Mi 14. Aug 2013, 22:58

Nicht explizit. Da von einer ernsthaften Nutzung als NAS aber ohnehin abgeraten wurde, ist das nicht relevant. Trotzdem danke für die Klarstellung.
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#16

Beitrag von steve » Mo 19. Aug 2013, 06:47

Kann ich bestätigen.
Karlek hatte dies erwähnt, da im SB-Forum diese Idee immer mal wieder aufpoppt...
LG
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#17

Beitrag von nilssohn » Mo 2. Dez 2013, 22:34

nilssohn hat geschrieben:wie hier beschrieben kehren wir mit unserer Privathaushaltstelekommunikation zur Telekom zurück, in den Tarif "Call & Surf Comfort IP", ADSL mit 6 MBit/s plus IP-Telefonie mit zwei Leitungen und drei Rufnummern. Ein weiterer Netzausbau ist in unserer Einöde vorerst nicht zu erwarten.

"Bis zu" 6 MBit/s wäre präziser gewesen, denn eigentlich ist es nur eine 2-MBit-Leitung, die durch die RAM-Technik aufgebohrt wird. Die Leitung steht seit vorgestern (Vodafone ist Geschichte!) und liefert brutto lt. FritzBox 3,5 down und 2 up.

Na ja. Ist ok. Zumindest hab' ich diese ständig präsente Vodafone-Kackdrossel aus dem Genick, die nach 10 GByte verbrauchten Volumens auf unverschämte 384 kBit/s vollbremste. Es ist eine große Erleichterung, das nicht mehr ständig im Hinterkopf haben zu müssen. Wenn ich bedenke, dass ich noch letzte Woche meinen Elfjährigen angebrüllt habe, weil er unbedacht ein Spieleupdate von 12 GB Umfang angestoßen hat, schäme ich mich. Aber nach nur vier Tagen schnellen Internets hingen wir wieder mal in der Drossel. Echt ätzend, das, und nun erst mal vorbei. :puh:
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, endlich mal eine der viel gerühmten Fritzboxen anzuschaffen (mein letztes AVM-Gerät war eine ISDN-Karte in einem Pentium-133-Big-Tower -ha- ) und frage euch nun, welche. Ersetzt wird der LTE-Router "Easybox 803" von Vodafone.
Die 7360 ist es geworden, und sie macht einen hervorragenden Eindruck. Bin begeistert von Features wie der Kindersicherung, Telefonklingelverbot zu bestimmten Uhrzeiten, Auto-Mailversand von Sprachnachrichten ...
Muss die Fritzbox direkt an die Telefon-Hausanschlussdose gestöpselt werden? Oder kann beides übers Hausnetz und die Switches verbunden werden? Die gleiche Frage gilt für den Anschluss der Telefonbasis und des Faxgeräts an die Box.
Wieder habe ich gelernt, was ich eigentlich schon wusste, aber bisher nie angewandt habe: Alles geht übers Hausnetz, so lange keine aktiven Komponenten dazwischen hängen. Ich konnte die Box also am funk- und anschlusstechnisch günstigsten Standort platzieren. Natürlich ist sie auch DECT-Basis geworden, und auch das Fax kann dort bleiben, wo es ist.

Danke für's Lesen!
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#18

Beitrag von steve » Mi 4. Dez 2013, 09:19

Gratuliere zum neuen Anschluss! :hello:

nilssohn hat geschrieben:...und auch das Fax kann dort bleiben, wo es ist.


Hat die Fritte kein Faxempfang? Zumindest für den reinen Empfang ist das sehr komfortabel.
LG
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#19

Beitrag von nilssohn » Mi 4. Dez 2013, 10:14

[quote="steve"]Hat die Fritte kein Faxempfang? Zumindest für den reinen Empfang ist das sehr komfortabel.[/quote]
Gerade noch mal nachgelesen: müsste gehen. Danke für den Hinweis!
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wohliks
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AW: Welche Fritzbox für Telekom "Call & Surf Comfort IP"?

#20

Beitrag von wohliks » Mi 4. Dez 2013, 10:42

steve hat geschrieben:Hat die Fritte kein Faxempfang? Zumindest für den reinen Empfang ist das sehr komfortabel.
Das kann ich erstens bestätigen und zweitens ist es auch (sehr oft) auch beim Senden komfortabel: Einfach Fritz!Fax als Drucker wählen und schon wird das Dokument als Fax gesendet... :D

Ich weiß, das gilt nicht, wenn das Dokument in Papierform vorliegt - aber das ist bei uns die relativ seltene Ausnahme.
Gruß Bernhard

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